Ort der Visionen

Teil 4 von 4. Wie im ersten Teil unserer kleinen Artikelserie erläutert, verbrachte die junge Grazer Autorin Stefanie Lindner zwei Tage auf Burg Finstergrün, einem besonderen Ort der Evangelischen Kirche in Österreich, um Ihnen diesen Ort detailliert vorzustellen.

Ort der Visionen

Stefanie Lindner erzählt

Die Burg ist mehr noch aus Geschichten gebaut als nur aus Stein und Holz: Rätsel, Märchen und nicht zuletzt Erinnerungen, die viele Menschen mit diesem Platz verbinden, beleben Burg Finstergrün. Sie machen die Burg zu einem Ort mit einer tiefen Seele und bewegen zahlreiche Engagierte dazu, sich mit Begeisterung für Finstergrün einzusetzen und immer wieder hierher zu kommen. Ich spüre deutlich, dass ich hier willkommen bin, und an den entspannten, fröhlichen Gesichtern der anderen erkenne ich, dass es ihnen ebenso geht. Die Burg hat sich in ihrer Geschichte von einer Grenzfeste über ein Schloss für Adelige zu einem offenen Begegnungsort entwickelt, wo Gruppen von Menschen, wo viele Jugendliche positiv und gut gelaunt auf einander treffen.

Die Geschäftsführerin der Burg, Lisbeth Bednar-Brandt, spricht mit leuchtenden Augen über Finstergrün, wenn sie sagt: „Es ist eine Burg der Visionen.“ Die neue Burg ist entstanden aus der Vision des jungen Paares Szápáry. Sie haben sich der Ruine angenommen und aus ihr etwas Neues geschaffen. Heute entwickelt die Evangelische Jugend diese Vision weiter, sie hat für hat für Kinder, Jugendliche und Familien hier einen Platz der Gemeinschaft entdeckt. Das ist etwas Besonderes in einer Gesellschaft, wo das Trennende oft über das Verbindende und Konstruktive gestellt wird. Bis heute ist die Burg baulich nicht vollendet, doch die Freundinnen und Freunde von Finstergrün sind weiterhin aktiv. Nicht nur mit der Pflege des Gebäudes und fortlaufenden Reparaturen, sondern auch mit Baustoffen wie Engagement, Freude und Liebe zu diesem Ort.

Abschied in der Kapelle 

Bei einem Gottesdienst erfüllen Ruhe und die Freude darüber, gemeinsam hier zu sein, die Burgkapelle. Nur ein Kerzenleuchter erhellt den kreisrunden Raum. Das Licht und das Wohlbehagen, das von den strahlenden Gesichtern der Anwesenden ausgeht, verleihen der Zusammenkunft eine ganz besondere Feierlichkeit. Die Kapelle ist mit Zirbenholz ausgekleidet, es duftet nach Wald – und Leben. Manfred Perko teilt mit uns seine Gedanken über den atemlosen Charakter unseres Alltags. Es brauche Ruhe und Freude, um das Leben zu spüren. Muße und Spiel entfalten sich nur, wenn Raum da sei. 

Finstergrün scheint mir dafür wie geschaffen. Der Ort, die Begegnungen und nicht zuletzt die begeisterten Erzählungen wirken noch in mir, lange nachdem ich wieder im Auto saß und die Anhöhe mit Burg Finstergrün verschwinden sah. Ich wusste beim Wegfahren bereits: Ich möchte wieder kommen.

Hier geht’s zu Teil 1 "Besuch auf Burg Finstergrün".
Hier geht’s zu Teil 2 "Schauer im Kellergewölbe".
Hier geht’s zu Teil 3 "Genuss des Naschens".
Hier geht’s direkt zur Burg Finstergrün.

Kinder, Jugendliche Technik, Innovationen, Architektur Kunst, Kultur, Musik 

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