Demokratische „Kirchenwahl“ 2018

Vieles im Leben können wir nicht beeinflussen. Eines aber, das können wir, und dies besonders in der Evangelischen Kirche: Mitbestimmen. Mitreden. Mitgestalten. Im Jahr 2018 wird gewählt, vom Gemeindegremium bis hin zur nationalen Versammlung kann mitbestimmt werden.

Demokratische „Kirchenwahl“ 2018

Vieles im Leben können wir nicht beeinflussen. Eines aber, das können wir, und dies besonders in der Evangelischen Kirche: Mitbestimmen. Mitreden. Mitgestalten. In der sogenannten „säkularen“ Welt wird das Zusammenleben beeinflusst durch Vereine, Initiativen und Projekte. Das jeweilige Engagement prägt das gesellschaftliche Leben. In der Evangelischen Kirche kann jede und jeder von uns in Gemeindegremien gewählt werden, diese führen bis hin zur „nationalen Versammlung“, der Synode. Was in der Evangelischen Kirche in Österreich geschieht, das bestimmt jede und jeder Einzelne von uns.

Oberkirchenrätin Gerhild Herrgesell

uständig für Kirchenentwicklung und Sprecherin für die bevorstehenden Wahlen 2018, meint: „Wir nehmen den Schwung von 2017 (aus dem Jubiläumsjahr, Anm.) mit in unser Wahljahr, in dem Wahlen in die Gemeindevertretungen und in Folge auf sämtlichen Ebenen stattfinden“.

Auf Basis der Wahlen arbeiten in den Gemeinden Pfarrerinnen, Pfarrer und Gemeindeglieder gleichberechtigt zusammen. Alle Personen, die eine Gemeinde bilden, entscheiden auf demokratischem Weg direkt oder durch die von ihnen gewählten Vertreterinnen und Vertreter über das, was in der Gemeinde geschieht. Sie wählen die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die anderen Verantwortlichen, sie beschließen selbst über ihre Angelegenheiten: Die Evangelische Kirche legt viel Wert auf eine größtmögliche Gemeindeautonomie.

Aufbau von unten nach oben

Dieser Aufbau „von unten nach oben“ setzt sich fort in den weiteren Ebenen der Evangelischen Kirche. So werden beispielsweise die Superintendenten sowie der Bischof (für zwölf Jahre) sowie die Mitglieder des Oberkirchenrates und der Landessuperintendent H.B. (für sechs Jahre) von der Synode oder der Superintendentialversammlung gewählt, die zu gleichen Teilen aus weltlichen und geistlichen Delegierten der einzelnen Regionen besteht. Dabei gibt es keinen „Clubzwang“ oder Beauftragungen. 

Die Freiheit jedes einzelnen Menschen, der sich in der Evangelischen Kirche engagiert, ist im Paragrafen 24 der Kirchenverordnung geregelt. Dort heißt es: Jeder, der Verantwortung zu tragen hat, ist allein dem eigenen Gewissen gegenüber gebunden.

Mehr zur Wahl 2018.
Mehr zum Aufbau der Evangelischen Kirche.
Hier finden Sie ein Interview mit Gerhild Herrgesell.

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