Besuch auf Burg Finstergrün

Teil 1 von 4. Burg Finstergrün. Eingebettet in eine herrliche Berglandschaft bietet der „Außenposten“ der Evangelischen Kirche einen Ort des Kraftschöpfens und der gelungenen Auszeit. Nicht nur für Kinder und Jugendliche.

Besuch auf Burg Finstergrün

Dass die Evangelische Kirche in Österreich sich diesen besonderen Ort bewahren kann, das ist allen Mitgliedern unserer Glaubensgemeinschaft zu verdanken. Hier geht die Kirche dank vieler ehrenamtlich mitarbeitender Menschen wesentliche Schritte in die Zukunft. Hier werden junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsensein begleitet. Hier werden Besucherinnen und Besucher in ihrem Selbstwert gestärkt und in ihrem Verantwortungsbewusstsein gefördert. 

Junge Autorin schreibt über die Burg

Um Ihnen diesen Ort näher zu bringen, verbrachte die junge Autorin Stephanie Lindner aus Graz im Spätherbst des vergangenen Jahres zwei Tage auf der Burg.

Burg Finstergrün, schreibt Stefanie Lindner beispielsweise, sei etwas Besonderes in einer Gesellschaft, wo das Trennende oft über das Verbindende und Konstruktive gestellt werde. Mit 30 Schlafräumen und 150 Betten bietet die romantische Burg in Salzburg den idealen Rahmen für „Abenteuer ohne Computer“. Neben ihrer besonderen Widmung als Ort der Sommerfreizeit ist die Burg besonders auch für Hochzeiten, Taufen oder „Auszeiten“ geeignet. In den Stunden ihres Aufenthalts an diesem erhaltungswürdigen Ort beschrieb Stephanie Lindner ihre persönlichen Eindrücke, die wir hier als Artikelreihe in vier Teilen veröffentlichen.

Die junge Autorin:

An der schmalsten Stelle des Murtals, gelegen zwischen Salzburg und Steiermark, thront Burg Finstergrün. Als ich zur Burg hinauffahre, fällt die mächtige Verteidigungsanlage mit ihren dicken Mauern, ihren Pechnasen und Wehrgängen sofort auf. Die Burg war – es liegt in der Natur der Sache – ursprünglich darauf ausgelegt, Feinden den Zugang zu erschweren und das umliegende Land von weit oben zu kontrollieren. Was Finstergrün von anderen Burgen abhebt, das ist ihr „Baustoff“. Selbstverständlich besteht sie, auf den ersten Blick, vor allem aus Stein und Holz. Erst aus der Nähe werden die Geschichten wahrnehmbar und spätestens bei der Begrüßung durch die zuvorkommenden und lieben Menschen auf der Burg auch die  Visionen, die diesem mächtigen Bauwerk seinen Geist verleihen. Burg Finstergrün ist der Beweis, dass eine Burg mit ganz anderem Sinn als dem der Verteidigung erfüllt werden kann.

Alle Tore stehen weit offen, das ist mein erster Eindruck. Kinder tummeln sich im grünen Innenhof und klettern die steinernen Stufen empor. Manfred Perko empfängt mich inmitten einer Runde von Freunden, mit denen er gerade seinen 60. Geburtstag feiert. Das Lächeln auf den Gesichtern aller Anwesenden ist ansteckend, ich nehme schon jetzt die Lebenskraft wahr, die von diesem Ort und  ausgeht.

Eine echte Märchenburg

In der Sonne strahlt Finstergrün wie eine Märchenburg. Eine rotblättrige Kletterpflanze, rankt sich den wildromantischen steinernen Turm empor und trägt zum idyllischen Bild bei. Und tatsächlich diente die Burg als Kulisse für die Märchenverfilmungen „Dornröschen“, „Rumpelstilzchen“, „Der Eisenhans“ und „Die Schöne und das Biest“. Die heutige Anlage, die man vom Parkplatz aus über den sogenannten Bibelfelsen erreicht, zählt allerdings nicht zur ursprünglichen Burg Finstergrün. Im Jahre 1841, erfahre ich, brannte das Bauwerk aus und blieb nur noch als Ruine der originalen Grenzfestung erhalten. Der steinerner Turm der Ruine ragt einsam in die Höhe. Graf und Gräfin Szápáry ließen um diesen Turm eine neue Burg im Stil des 13. Jahrhunderts errichten. Vom höchsten Punkt aus überblickt man das ganze Tal und – sofern man auf einen Holzschemel steigt und aus dem kleinen Badezimmerfenster blickt – sogar das Dorf Ramingstein. 

Teil 2 unserer Artikelserie erscheint am kommenden Freitag, 10. Februar 2017.

Hier geht’s direkt zur Burg Finstergrün.

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